Sonntag, 24. Oktober 2021
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Hoch- und Tiefbauunfälle (GAL2021)

Am Donnerstag, den 29. April 2021 stand für den aktuelle laufenden hauptberuflichen Grundausbildungslehrgang der Ausbildungstag „Hoch- und Tiefbau-, Silounfälle“ auf dem Stundenplan. Um den Teilnehmern dabei die bewährte und enge Verzahnung zwischen der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) in Schweinfurt aufzuzeigen, wurde hierzu Ausbildungsunterstützung beim Ortsverband Schweinfurt (OV Schweinfurt) angefordert. Der zuständige Ortsbeauftragte und Baufachberater Harald Lotter kam dieser Anfrage dankeswerterweise nach und stellte sowohl Personal, Material und sein umfangreiches Fachwissen unkompliziert zur Verfügung. Nach einer breit gefächerten Theorieeinheit besetzten die Azubis die Lösch- und Rüstfahrzeuge, um in der ehemaligen Schweinfurter Askren Manor Kaserne (Konversionsfläche) unter realistischen Bedingungen im laufenden Baustellenbetrieb drei praktische Stationen abarbeiten zu können. Dabei ging es explizit um die Erstellung einer senkrechten Abstützung, einer Wandabstützung sowie eines Verbaus (z. B. verschüttete Person). Nach den Einheiten durften die neuen bzw. Kollegen der Werkfeuerwehren zusätzlich das für derartige Einsatzzwecke vorgehaltene Material der Feuerwehr Schweinfurt auf dem Rüstwagen (RW) bzw. Abrollbehälter-Rüstmaterial (AB-Rüst) im Rahmen der Fahrzeugkunde kennenlernen.

Die Feuerwehr Schweinfurt bedankt sich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bei den Kameraden des THW Schweinfurt für diesen lehrreichen und kurzweiligen Ausbildungstag, der wieder einen Beweis für die gute Zusammenarbeit der Schweinfurter Blaulichtorganisationen sowohl im Übungs- als auch im Einsatzfall darstellt.

(MR)

Interkommunale Zusammenarbeit in der Alarmierungsplanung

Gerade in Krisenzeiten zeigt sich, von welcher Bedeutung Zusammenhalt und ein gemeinsamer Weg sind. Bereits vor der SARS-CoV-2 Pandemie (Coronavirus) überarbeiteten die Führungsdienstgrade der Feuerwehren von Landkreis und Stadt Schweinfurt die Alarmierungsplanung für die Bundesautobahnen in den beiden Gebietskörperschaften grundlegend und gingen damit einen großen gemeinsamen Schritt für eine noch bessere interkommunale Zusammenarbeit im Feuerwehrwesen. In einem Zeitraum von neun Monaten wurden in intensiver Detailarbeit Fahrzeiten ermittelt, Bereichsfolgen erstellt, Zuständigkeiten zugeordnet und Absprachen mit der zuständigen Integrierten Leitstelle Schweinfurt geführt. Über allen Überlegungen stand stets der Leitgedanke, unabhängig von vorhandenen Grenzen das schnellst verfügbare Einsatzmittel unter Berücksichtigung der personellen und technischen Gegebenheiten alarmieren zu können. Nicht zuletzt der Blick über den Tellerrand in andere Bereiche des Freistaats sorgten dafür, dass eine zukunftsorientierte und fundierte Lösung im Sinne der hilfeersuchenden Bürger erreicht werden konnte. Weiterhin wurde im Zuge der Nachbetrachtung und evtl. Anpassung durch sich ändernde Voraussetzungen bereits im Voraus ein fixer Termin pro Kalenderjahr festgelegt. Aufgrund der gewonnenen positiven Erfahrungen folgen in naher Zukunft noch die autobahnähnliche Bundesstraße 286 sowie Bahnstrecken und die Bundeswasserstraße „Main“.

Auch in den Randbereichen des Stadtgebiets unterstützen nach einer planerischen Anpassung seit Oktober die angrenzenden freiwilligen Feuerwehren bei zeitkritischen Einsätzen die haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Stadt Schweinfurt. Diese Maßnahmen sollen helfen, gerade mittelfristig Eintreffzeiten und Hilfsfristen zu reduzieren und dem Schweinfurter Bürger so die schnellstmögliche Hilfe zukommen zu lassen.

Coronavirus – Mobiler Impf-Registrierungsservice im Stadtgebiet unterwegs

Schweinfurt – Seit einer Woche ist der Integrationsbeauftragte der Stadt Schweinfurt, Matthias
Kreß, gemeinsam mit der Dritten Bürgermeisterin Ayfer Rethschulte an verschiedenen Orten
im Stadtgebiet unterwegs, um Mitbürger aus anderen Kulturkreisen, sprachlichen Barrieren
oder ohne Zugang zum Internet über die Möglichkeiten einer Schutzimpfung gegen das SARSCoV-
2 Virus aufzuklären und möglichen Gerüchten beziehungsweise Falschmeldungen zu
dieser Thematik entgegenzuwirken.


Dabei werden sie durch ehrenamtliche Sprachmittler der Stabsstelle „Gerne daheim in
Schweinfurt“ und Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Schweinfurt unterstützt. Durch die
Feuerwehr wird mittels eines Einsatzleitwagens eine Art mobiles Registrierungsbüro gestellt,
um nach erfolgreicher Aufklärung der Mitbürger bei einer möglichen Registrierung vor Ort
behilflich sein zu können.
Nachdem die Aktion vergangene Woche an den beiden Moscheen in der Wirsingstraße
begonnen hat, waren unter anderem Parkplätze großer Lebensmittelmärkte und der
Marktplatz am Deutschhof weitere Stationen, die durch die Mannschaft besucht wurde.
Für den Abschluss der Kampagne in dieser Woche sind noch Besuche in der Moschee in der
Schrammstraße sowie am Sonntag, 25. April an der Gutermannpromenade geplant.

(Pressemittteilung Stadt Schweinfurt vom 21.04.2021)

Atemschutzübungsstrecke

Die Feuerwehr Schweinfurt ist in der glücklichen Situation, eine eigene Atemschutzübungsstrecke zu haben, die neben den eigenen Kräften auch von den Werkfeuerwehren und einigen Feuerwehren aus dem Landkreis Schweinfurt genutzt wird. Der Hauptzweck ist die Durchführung der jährlichen Belastungsübung. In den Jahren 2019 wurden die Arbeitsmessgeräte und 2020 die komplette Steuer- und Überwachungstechnik der Anlage aus dem Jahr 1988 modernisiert.

Die Stecke gliedert sich in die Teilbereiche Kontrollraum, Trainingsraum mit Arbeitsmessgeräten, Trainingseinrichtung Tank und Industrierohranlage, Hitzegewöhnungsraum und Übungslabyrinth.

Aktuelles zu Terminen in 2021

Atemschutzstrecke Teilnehmerliste

Kontrollraum

Vom Kontrollraum kann der Übungsverlauf gesteuert und überwacht werden. Die komplette Anlage ist Kameraüberwacht, was durch Infrarot- und Wärmebildkameras in jeder Situation gewährleistet ist. Jeder Teilnehmer erhält einen Transponder, mit dem er sich bei den Arbeitsgeräten und der Übungsstrecke an- und abmeldet. Bei der Registrierung wird die zu erbringende Leistung der einzelnen Geräte festgelegt.

Trainingsraum mit Arbeitsmessgeräten

Im Trainingsraum befindet sich eine Endlosleiter, ein Oberkörperergometer, ein Laufband und ein Schlaghammer um vor dem Begehen der Übungstrecke

Trainingseinrichtung Tank und Industrierohranlage

Hier können Rettungen aus einem begehbaren Tank simuliert werden oder unter CSA Übungen an den Industrierohren durchgeführt werden.

Hitzegewöhnungsraum

Der Hitzegewöhnungsraum simuliert die bei der Brandbekämpfung üblichen Temperaturen.

Übungslabyrinth

Das Übungslabyrinth hat viele Hinderniselemente und geht über zwei Etagen um die Orientierungsfähigkeit und Belastbarkeit zu trainieren. Effekte wie Nebel, Geräusch und Dunkelheit schaffen realitätsnahe Umgebungsbedingungen.

(Martin Schneier)

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FW Schweinfurt

Adolf-Ley-Straße 1
97424 Schweinfurt
Telefon 09721/51-6300

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